Archivierte Artikel (auch) aus der Vergangenheit...

Nachdem Giftpflanzen in Rucola-Salat auftauchten, nehmen Plus- und Netto-Märkte Rucola bundesweit aus dem Sortiment. Das Verbraucherschutzministerium warnt vor weiteren Giftpflanzen.

Weiterlesen...
04.
2008
Soldaten sind zu dick PDF Drucken E-Mail
Archivierte Kurznachrichten
Geschrieben von: http://www.tagesschau.de/inland/robbe2.html   

Der Wehrbeauftragte der Bundeswehr, Reinhold Robbe, ist besorgt über den Gesundheitszustand der Soldaten.

Jüngste Untersuchungsergebnisse zur Leistungsfähigkeit von Soldatinnen und Soldaten seien besorgniserregend, sagte er bei der Vorstellung seines Jahresberichtes 2007.

Mehr als 40 Prozent der Soldaten seien zu dick. Über ein Fünftel der Soldaten treibe überhaupt keinen Sport, sagte Robbe. Der Verteidigungsminister müsse nun einschreiten und größeres Gewicht auf den Dienstsport legen. Er beklagte ferner, dass mehr als 70 Prozent der Soldaten angaben, regelmäßig zu rauchen.

Auch Bürokratie ist ein Problem 

Große Probleme bereite den Soldaten auch die überbordende Bürokratie, die der Truppe im Auslandseinsatz abverlangt werde. Penible Abgasuntersuchungen, Mülltrennung und Betriebsprüfungen für kleine Veränderungen an Fahrzeugen zerrten an den Nerven der Soldaten. 

Robbe sagte, viele Themen, die sich bereits in den vergangenen Jahren in seinem Bericht wiedergefunden hätten, seien auch weiterhin zu beklagen. Er hoffe, dass die Expertise nicht nur als Mängelbericht, sondern auch als Situationsbeschreibung aufgefasst werde, mit dem Ziel, daran etwas zu verbessern. Im Jahr 2006 hatte Robbe unter anderem Schimmelbefall in Kellern und Soldatenunterkünften, "vollkommen durchgelegene billige Schaumstoffunterlagen" als Matratzen, marode Dächer und einsturzgefährdete Decken beklagt.
FDP unzufrieden mit Robbe-Bericht

Die FDP zeigte sich denn auch überrascht, dass Robbe in seinem aktuellen Jahresbericht die Fitness der Soldaten zum Schwerpunkt gemacht habe. "Auch wenn der körperliche Zustand vieler Soldatinnen und Soldaten ohne Frage ein Problem für die Bundeswehr darstellt, so sind doch andere Schwierigkeiten für deren Einsatzfähigkeit von erheblich größerer Bedeutung", erklärte Verteidigungsexpertin Elke Hoff. Von größerer Bedeutung für die unmittelbar betroffenen Soldaten seien die Ausbildungs- und Ausrüstungsdefizite der Bundeswehr, die finanzielle Ausstattung und der Aufbau moderner Unterkünfte.

 

Christoph Martin Wieland
Christoph Martin Wieland: „Wo großer Reichtum ist, muss notwendigerweise auch große Armut sein, und von beiden ist sittliche Verdorbenheit die unausbleibliche Frucht.“
von zitate-online.de
Valid XHTML & CSS | Template Design ah-68 | Copyright © 2007 by haas industries Ltd. | SSL Zertifikate