|
Golem.de - Politik/Recht
|
IT-News fuer Profis
|
|
-
Pleite, Flucht und Interpol: Stein Bagger ist weg
Dänische und internationale Strafverfolger fahnden nach Stein Bagger, dem Chef des bankrotten dänischen Unternehmens IT Factory. Sie werfen Bagger Betrug in Millionenhöhe vor. Noch vor kurzen war das Unternehmen wegen seiner guten Bilanzen gefeiert worden. (IBM)
-
Bundesbilder für die Wikipedia
Die Wikipedia und das Bundesarchiv wollen kooperieren: Das Bundesarchiv stellt der Onlineenzyklopädie über 100.000 digitale Bilder unter freier Lizenz zur Verfügung. Die Archivare hoffen auf die Hilfe der Wikipedia-Gemeinde, um Wissenslücken zu schließen. (Wikipedia, Creative Commons)
-
Kühlt der Notebookdeckel bald das MacBook?
Apple hat in den USA ein Patent beantragt, das eine Flüssigkeitskühlung für mobile Geräte betrifft. Die Kühlung erfolgt aktiv über eine Flüssigkeit und eine Pumpe. (Apple, Notebook)
-
Ermittler greifen massiv auf gespeicherte Vorratsdaten zu
Auf die Daten, die durch die Vorratsspeicherung erhobenen werden, greifen staatliche Ermittler intensiv zu. Zwischen Mai bis Juni 2008 haben Richter in fast 2.200 Fällen die Zugriffe angeordnet. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. (VoIP, Vorratsdatenspeicherung)
-
Bund setzt auf Open-Document
Der Bund wird in Zukunft auf das Office-Dateiformat Open-Document setzen, entschied der IT-Rat der Bundesregierung. Das offene Open-Document-Format (ODF) ist seit 2006 ein ISO-Standard, wird unter anderem von OpenOffice.org unterstützt und soll schrittweise in der Bundesverwaltung eingeführt werden. (OpenDocument)
-
EU-Kommission will Onlinedurchsuchungen
Der EU-Ministerrat will sich in den kommenden fünf Jahren weitgehende Kompetenzen sichern, um Internetkriminalität zu bekämpfen. Dazu gehören die Überwachung von Internetverkehr, gemeinsame Ermittlungsteams sowie Onlinedurchsuchungen. (Spam, Datenschutz)
-
Hessens Innenministerium will Sperre von Glücksspielseiten
Hessens Innenministerium will eine staatliche Sperre für illegale Online-Glücksspielangebote erreichen. Ein Treffen mit 1&1, der Deutschen Telekom und drei weiteren großen Providern fand in der vergangenen Woche in Wiesbaden statt. Zuvor hatte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) umfangreiche Internetsperrungen gegen kinderpornografische Inhalte angekündigt. (Datenschutz)
-
FCC-Chef Martin will kostenloses WLAN für die USA
Auf der kommenden Sitzung der US-Regulierungsbehörde will deren scheidender Chef Kevin Martin Pläne für ein landesweites kostenloses WLAN vorlegen. Die Zugänge sollen langsam sein, Filterprogramme sollen Jugendschutz sicherstellen. Verbraucherschützer und Mobilfunkanbieter kritisieren Martins Vorhaben.
-
Bayerns Kripo kann Handys überall genau orten
Das bayerische Landeskriminalamt macht besondere Fortschritte bei der exakten GSM-Handyortung in Funkzellen. War ein Mobiltelefon in bergigen Regionen im ungünstigsten Fall nur auf 15 Kilometer genau ausfindig zu machen, spüren die Beamten nun jeden Mobilfunknutzer in kürzester Zeit auf.
-
Bundesregierung testet heimlich Nacktscanner
Die Opposition hat empört auf heimliche Nacktscanner-Tests der Bundesregierung reagiert. Das Bundesinnenministerium hatte kürzlich beteuert, die umstrittenen Geräte würden nicht eingesetzt. Nun räumte die Regierung Labortests und Gespräche mit den Herstellern ein.
-
Deutschland im internationalen Verbund für Internetsperrung
Die Bundesrepublik Deutschland wird sich wie angekündigt einem internationalen Verbund für Internetsperrungen anschließen. Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen, die Niederlande und Italien haben bereits begonnen, Websites, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen, zu blockieren, sagte die Bundesfamilienministerin. (Datenschutz)
-
Merkel-Schelte nach Ablehnung des Bundestrojaners
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich persönlich in die Debatte um das im Bundesrat gescheiterte BKA-Gesetz zu Wort gemeldet. Nach den blutigen Anschlägen im indischen Mumbai sei die Terrorabwehr wichtiger denn je. Auch Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) warnte die FDP vor einer Blockadehaltung. (Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung)
-
Britische Musiker bestehen auf Schutzfristverlängerung
38.000 britische Musiker haben eine Videobotschaft an die Adresse von Regierungschef Gordon Brown gesandt. Sie fordern eine Verlängerung der Schutzfrist für Musikaufnahmen, berichtet die BBC. (Musik)
-
EU: Keine "iPod-Durchsuchungen" durch europäische Zöllner
Befürchtungen in Bezug auf das geheim verhandelte Anti-Piraterie-Abkommen (ACTA) seien übertrieben, meint die EU-Kommission. Auf keinen Fall sei geplant, "iPods an der Grenze nach ein paar illegal kopierten Musikstücken zu durchsuchen". (Tauschbörse, ACTA)
-
Dänischer Provider muss The Pirate Bay weiter blockieren
Der dänische Internetprovider DMT2 muss den Zugang zum schwedischen BitTorrent-Tracker The Pirate Bay weiterhin sperren. Das hat ein dänisches Berufungsgericht entschieden. (P2P)
|