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Tchibo steht vor einem Konzernumbau. Das Unternehmen plant offenbar, eine Vielzahl eigener Filialen zu schließen. Dafür soll die Rendite des Unternehmens gesteigert werden. Kündigungen seien bisher nicht geplant. Der Handelskonzern Tchibo schließt wegen der harten Konkurrenz von Discountern wie Lidl oder Aldi offenbar jede zehnte Filiale. Bei der Überprüfung der Standorte habe sich herausgestellt, dass sich 10 Prozent der Filialen nicht für ein neues Konzept nutzen ließen, sagte Unternehmenssprecher Klaus-Peter Nebel. Entlassungen seien in diesem Zusammenhang derzeit aber nicht geplant. Wie manager magazin bereits in Heft 2/08 berichtet hat, macht Tchibo bereits seit geraumer Zeit der aggressive Wettbewerb im Geschäft mit Gebrauchsartikel zu schaffen. Das Unternehmen war vielfach auf Teilen seines wöchentlich wechselnden Angebots sitzen geblieben und hatte daraufhin im vergangenen Jahr bereits die Sanierung der Sparte eingeleitet. Statt der zuletzt knapp vier Milliarden Euro Umsatz stelle sich der Handelskonzern zukünftig auf etwa drei Milliarden Euro ein. Das Management habe die Vorgabe, bis zum Jahr 2010 die Rendite vor Steuern von derzeit 2 Prozent auf mindestens 5 Prozent zu erhöhen. In den Umbau will Tchibo etwa 100 Millionen Euro investieren. Bei Tchibo arbeiten rund 13.000 Beschäftigte, davon rund 9000 in Deutschland.
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Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
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