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| Energiekonzern will Investitionen bis 2010 erhöhen
Höhere Preise für Strom und Gas haben den Gewinn von Deutschlands größtem Energieversorger E.on im vergangenen Jahr um mehr als neun Prozent steigen lassen. Der bereinigte Konzernüberschuss stieg 2007 auf rund 5,1 Milliarden Euro. Der Umsatz mit Strom und Gas wuchs um sieben Prozent auf 68,7 Milliarden Euro, wie E.on am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Die Anteilseigner sollen eine um 22 Prozent höhere Dividende von 4,10 Euro pro Aktie bekommen. Werbung für Umwelt E.on-Chef Wulf Bernotat kündigte an, er wolle die Energieversorgung künftig umweltfreundlicher, sicherer und zuverlässiger machen. Daher werde der Energiekonzern seine bis 2010 geplanten Investitionen um neun Milliarden Euro auf insgesamt 50 Milliarden Euro erhöhen. Nichts zu Stromnetzen gesagt Gleich zu Beginn der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf dämpfte Bernotat Erwartungen, der Konzern werde Einzelheiten zu dem geplanten Verkauf der Stromnetze preisgeben. Er könne sich weder zu einer möglichen privaten Netzgesellschaft noch zu potenziellen Kaufinteressenten äußern. "Dazu ist es noch viel zu früh." Bernotat hatte in der vergangenen Woche überraschend angekündigt, dass E.on sich von seinem Hochspannungsnetzen in Deutschland und Kraftwerken mit einer Leistung von 4800 Megawatt trennen werde. Im Gegenzug soll die EU-Kommission laufende Kartellverfahren einstellen und damit die Gefahr hoher Strafen abwenden.
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