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12.

2008

Wal-Mart stoppt Linux-Angebot PDF Drucken E-Mail
  

Vier Monate nach der erstmaligen Einführung eines Linux-Rechners in ihren Ladengeschäften stoppt die US-amerikanische Handelskette Wal-Mart nun das Angebot.

Während der Hardwareversender Dell zunehmend Linux auf den Desktop-Rechnern installiert, verabschiedet sich die Handelskette Wal-Mart zumindest in ihren Ladengeschäften von dem freien Betriebssystem. Wie ein Sprecher des Unternehmens gegenüber Medien bekannt gab, stieß das Angebot der Ultra-Billigrechner auf keine Resonanz bei Kunden. »Das war nicht das, was unsere Kunden gesucht haben«, zitiert das Portal Yahoo News die Wal-Mart-Sprecherin Melissa O'Brien.

Wal-Mart hatte seit Oktober des vergangenen Jahres in den Läden einen auf den Namen »Green gPC« getauften Rechner für 199 US- Dollar im Angebot. Das von dem taiwanesischen Unternehmen Everex hergestellte Gerät wurde in ca. 600 Läden angeboten und fokussierte mit seinem VIA C7-D-Prozessor mit 1,5 GHz, 512 MB RAM und einer 80 GB-Festplatte vor allem das extreme Billig-Segment. Als Betriebssystem kam die von Good OS LLC hergestellte gOS-Distribution (Good Operating System) zum Einsatz.

Gänzlich will Wal-Mart allerdings nicht auf den Vertrieb von Linux-Systemen verzichten. Das Unternehmen plant, die bereits vor sechs Jahren eingeschlagene Strategie des Vertriebs von Linux-Rechnern in seinem Online-Shop weiter fortzusetzen. Demnach will es eine zweite Version des »Green gPC« in Auftrag geben. Das neue Gerät soll ebenfalls 199 US- Dollar kosten und im Gegensatz zum Erstlingsprodukt nur noch über das Internet erhältlich sein.

 

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Ludwig Erhard
Ludwig Erhard: „Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch.“
von zitate-online.de