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Internetunternehmer Falk muss ins Gefängnis. Es war einer der größten Prozesse um die Auswüchse der New Economy: Der Verlagserbe und IT-Jongleur Falk hat wegen versuchten Betruges eine Haftstrafe erhalten.
Das Hamburger Landgericht hat im bislang größten Wirtschaftsverfahren der Hansestadt den früheren Internetunternehmer Alexander Falk am Freitag zu vier Jahren Haft verurteilt. Nach einem Prozess, der fast dreieinhalb Jahre dauerte, hielten die Richter Falk des versuchten Betrugs für schuldig. Falk und vier ebenfalls verurteilte Ex-Manager seiner Firmen hatten laut Anklage den Wert der Firma Ision durch Scheingeschäfte geschönt und somit bei deren Verkauf Ende 2000 einen überhöhten Preis kassiert. Die Staatsanwaltschaft ging von einem vollendeten Betrug aus und forderte fünf Jahre und neun Monate Haft für Falk. Die Verteidiger wollten einen Freispruch. Falks Anwalt Thomas Bliwier hatte bereits in seinem Plädoyer angekündigt, er rechne nicht mit einem Freispruch und werde bei einem Schuldspruch Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen.
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Es war einer der größten Prozesse um die Auswüchse der New Economy: Der Verlagserbe und IT-Jongleur Falk hat wegen versuchten Betruges eine Haftstrafe erhalten.