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Das fiese Rattenloch von Wersten: An der Opladener Straße verfällt seit Jahren ein Wohnhaus. Die einzigen Bewohner sind die Nagetiere. Die Nachbarn sind mit den Nerven am Ende.

Das Haus an der Opladener Straße bietet einen traurigen Anblick. Die Scheiben sind beschmiert oder zerschlagen, der Putz bröckelt, es riecht übel. Dabei war der Hauseigentümer einmal Millionär, betrieb eine florierende Reinigungsfirma mit über 100 Angestellten. Dann verfiel er den Drogen. Mittlerweile sitztOpladener Str. der Mann im Gefängnis, sein Haus verfällt.

„Bis vor einem Jahr war es ein Mekka für Obdachlose und Drogensüchtige. Die wurden vertrieben. Dafür gehört das Haus jetzt den Ratten“, erzählt Nachbar Reiner Nyenhuis. In fünfter Generation gehört seiner Familie das Haus, das direkt an den Innenhof des Rattenlochs angrenzt.

„Ich traue mich gar nicht mehr in unseren Keller“, sagt Nyenhuis' Mutter Roswitha Brunder. Die Ratten haben sich nämlich mittlerweile über den ganzen Häuserblock ausgebreitet.

„Sie haben sich unter der Mauer durchgegraben“, sagt Brunder. „Die Viecher sind riesengroß, fast wie eine kleine Katze“, hat Nyenhuis beobachtet. Und auch dem EXPRESS-Reporter lief ein riesiges Nagetier vor die Nase.

Das Ordnungsamt reagiert jetzt: „Wir werden die Plage solange bekämpfen, wie es nötig ist“, sagt Ordnungsamtschef Michael Zimmermann. Die Stadt hat die Bruchbude jetzt erst mal versiegelt.

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