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Mit der Kampagne "Mobile Capital Düsseldorf" will die Wirtschaftsförderung die Stadt weiter zu einem Zentrum der IT- und Kommunikationsindustrie ausbauen. In einer Broschüre zeigen Manager die Vorzüge des Standorts auf.

Mehr als 1500 Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik haben sich inzwischen in Düsseldorf angesiedelt. Rund 25 000 Mitarbeiter arbeiten in der Branche, womit sich die NRW-Landeshauptstadt längst zu dem deutschen, wenn nicht sogar europäischen Zentrum der IT- und Kommunikationsindustrie entwickelt hat.

Und damit diese starke Stellung in Zukunft noch weiter ausgebaut werden kann, hat die städtische Wirtschaftsförderung nun eine Kampagne zur Mobile-Branche gestartet, mit deren Hilfe weitere Firmen nach Düsseldorf geholt werden sollen.

Chinesen ziehen an den Rhein

Ziel von "Mobile Capital Düsseldorf" ist es, die schon vorhandenen Standortvorteile weiter zu nutzen. Denn bereits seit Jahren sitzen mit Vodafone, E-Plus und anderen regelrechte Branchen-Riesen am Rhein, die ihrerseits neue Firmen anlocken. So konzentrierte der chinesische Telekommunikations-Ausstatter Huawei seine Deutschland- und Europazentrale in Düsseldorf , um mit seinem Kunden Vodafone ein Prüflabor zu betreiben.

Inzwischen arbeiten bei der hiesigen Huawei-Dependance 250 Beschäftigte. Und zuletzt kündigte mit Hisense, einem Produzenten von Multimedia- und Telekommunikationsgeräten, ein weiteres chinesisches Unternehmen seinen Umzug nach Düsseldorf an.

Einer der Gründe: Die starke Präsenz der IT- und Kommunikationsbranche in der NRW-Metropole, die zum Beispiel auch für Nicolas Biagosch, Geschäftsführer des Mobilfunk-Anbieters Simyo, ein Argument für den Standort ist. "Düsseldorf bietet ein innovatives Geschäftsumfeld, das seinesgleichen in Deutschland sucht", sagt Biagosch, während Friedrich Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland, betont, auch die Erfolgsgeschichte seiner Firma sei "eng mit Düsseldorf verknüpft". Mit der neuen Kampagne sollen jetzt solche Erfolge fortgeschrieben werden.

Dabei rücken verstärkt Unternehmen in den Fokus, die in vor- oder nachgelagerten Branchen zu Hause sind. "Dies kann zum Beispiel eine Firma aus dem Mobile Marketing ebenso sein wie ein Entwickler von Apps", umreißt Oberbürgermeister Dirk Elbers die neue Strategie. Die städtische Wirtschaftsförderung wird die Kampagne, für die eigens ein Prospekt entwickelt wurde, auf Fachmessen vorstellen. In der aufwändig gestalteten farbigen Broschüre werben verschiedene Fachleute der Branche für den Standort Düsseldorf. Und neben Vodafone-Chef Friedrich Joussen und Nicolas Biagosch (Simyo) ist das unter anderen Michael Lemke von Huawei.

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