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Die Einkommensunterschiede zwischen den Düsseldorfer Stadtteilen sind immens - das offenbart das Statistische Jahrbuch der Stadt Düsseldorf.

Dort sind die durchschnittlichen Einkünfte der Einwohner aufgelistet. Die Statistik zeigt: Mancherorts verdienen die Anwohner im Schnitt fast vier mal so viel wie in anderen Stadtteilen.

MoneyAm höchsten sind die durchschnittlichen Einkünfte pro Steuerpflichtigem in Wittlaer: Hier haben die Anwohner im Schnitt 82.719 Euro pro Jahr zur Verfügung. Am unteren Ende der Einkommens-Skala liegt Flingern Süd: Hier kommen die Menschen im Schnitt auf 21.249 Euro pro Jahr. Nur wenig höher liegt der Wert für Garath: Hier liegt das durchschnittliche Einkommen bei 22.752 Euro pro Jahr.

Zu den Stadtteilen mit besonders gut verdienenden Einwohnern zählen neben Wittlaer auch Niederkassel, Kaiserswerth, Angermund und Oberkassel.

Das Kuriose: Sämtliche Zahlen stammen aus dem Jahr 2004. Die Durchschnittseinkünfte der Düsseldorfer dürften aktuell also zwischen acht und zwölf Prozent höher liegen als im Jahrbuch zusammengefasst. Warum ist das so? Weil nur alle drei Jahre die Einkünfte vom Landesamt für Statistik erhoben werden. Das letzte Mal war dies 2007 der Fall, diese Daten werden aber erst 2011 statistisch aufbereitet sein. Grund dafür sind die Steuererklärungen der Arbeitnehmer, die sich bis 2009 hinziehen können.

Gut ein Kilo schwer, 318 Seiten dick – und als Lektüre völlig unterschätzt: Das statistische Jahrbuch der Stadt ist erschienen. Und wieder einmal wundert man sich, was in einer Stadt wie Düsseldorf so alles gezählt und gemessen wird.

Straßen, Firmen, Autos, Gewerbegebiete, Brücken, Kirchen, Neugeborene, Verstorbene, Arbeitende, Arbeitslose – die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Sie schildert, was die Statistiker der Stadt übers Jahr so alles zusammengetragen haben und im statistischen Jahrbuch 2009 veröffentlichen.

Der Name ist allerdings etwas irreführend: Sehr viele Fakten und Zahlen stammen aus 2008. Denn 2009 ist erst ein paar Tage vorbei, und so schnell können selbst computer-unterstützte Zahlen-Fans ein Jahr nicht aufarbeiten. Das kommt erst Anfang 2011, wenn das Jahrbuch 2010 vorgelegt wird.

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