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Pappa ante Portas ist eine deutsche Filmkomödie von 1991 und der zweite Spielfilm mit Loriot in der Hauptrolle und als Regisseur.

Heinrich Lohse, Einkaufsdirektor bei der Deutschen Röhren AG, wird nach einer übertriebenen Sparmaßnahme in den Vorruhestand versetzt. Die neue Leere in seinem Leben füllt er durch Mitarbeit im Haushalt, obwohl er dafür nicht das geringste Geschick besitzt, was zahlreiche Konflikte mit seiner Frau Renate, der Haushälterin und der Nachbarschaft erzeugt. Immer wieder zeigt sich, wie sehr sich Heinrich während der Berufszeit bereits von seiner Frau und dem Sohn Dieter entfremdet hat, seine unbeholfenen Kommunikationsversuche führen zu zahlreichen urkomischen Szenen.

Um Abstand zu gewinnen, nimmt Renate schließlich eine Nebentätigkeit beim Schokoriegelhersteller Ernst Drögel an, der jedoch vorwiegend an einer Liebesaffäre interessiert ist.

Schließlich organisiert Heinrich für Renate eine Überraschung, die nach hinten losgeht: Von einem Bekannten aus der Werbebranche lässt er sich überreden, den Schlussteil der Fernsehserie „Die Schnakenburgs“ in seinem Haus drehen zu lassen. Renate sollte eigentlich von den Dreharbeiten nichts mitbekommen, kommt jedoch früher als geplant nach Hause und findet ein totales Chaos vor – das Filmteam hat das ganze Haus auf den Kopf gestellt. Nun ist die Beziehung am Ende, die beiden kommunizieren nur noch über ihren Sohn Dieter miteinander.

Auf der Geburtstagsfeier von Renates Mutter kommt es dann doch noch zur Versöhnung, und beide nehmen sich vor, in Zukunft gemeinsam „etwas Sinnvolles“ zu unternehmen. Zum Schluss spielen sie im Wohnzimmer vor dem Sohn und der Haushälterin gemeinsam dilettantisch Blockflöte.

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