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Die feste Fehmarbeltquerung wird kommen. Und sie wird in Schleswig-Holstein vermutlich einen Job-Boom auslösen, zeigt sich Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Jost de Jager (CDU) optimistisch.

In der Sendung "Zur Sache" auf der NDR 1 Welle Nord sagte de Jager am Sonntagabend, dass in Schleswig-Holstein während der Bauphase allein bis zu 1.000 Jobs in einem der Produktionshäfen entstehen könnten - vorausgesetzt so ein Hafen werde im Land errichtet. Noch ist nach Informationen von StephanFehmarnbelt-Querung Siegert, Vertreter des dänischen Bauherrn Femern A/S, jedoch völlig offen, ob so ein Hafen in Schleswig-Holstein errichtet wird. Und Malte Siegert vom "Aktionsbündnis gegen eine feste Fehrmarnbelt-Querung" sprach sogar davon, dass durch das Verkehrsprojekt 3.000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten, unter anderem im Tourismus.

Naturschützer hegen große Bedenken

Der Streit um die geplante Fehmarnbelt-Querung geht weiter - und das nicht nur über die Frage, wie sich das Projekt auf den Arbeitsmarkt auswirkt. Während Bundes- und Landesregierung das Milliardenprojekt begrüßen und sich Wirtschaftsverbände einen Aufschwung erhoffen, hegen unter anderem Naturschützer große Bedenken. Auch in den zahlreichen Hörerfragen spiegelten sich die kontroversen Positionen wieder.

Dänen für Tunnellösung

Dabei ist der Bau so gut wie sicher. Hintergrund: Die Dänen - die einen etwa 19 Kilometer langen Tunnel als feste Fehmarnbelt-Querung wollen - werden in der kommenden Woche im Verkehrsausschuss des dänischen Parlamentes die Weichen für die Tunnellösung stellen. Demnach wäre dann die lange geplante Brücke zwischen Dänemark und der Insel Fehmarn vom Tisch. Die Baukosten liegen bei etwa 5,6 Milliarden Euro.

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