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 Gibt es Vorschläge für ein neues Gesetz?

Die Bundesländer erarbeiten gerade einen neuen Glücksspielstaatsvertrag. Bis Jahresende soll es hier eine Einigung geben, heißt es aus Verhandlungskreisen. Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat einen Entwurf erarbeitet. Der sieht zwar den Erhalt des staatlichen Lotterieverbots vor, will aber private Sportwettenanbieter zulassen. Diese müssten lizenziert werden und bestimmte Vorgaben erfüllen. Schleswig-Holstein schlägt eine Sportwettabgabe von 15 Prozent des Rohertrages vor. Online-Angebote sollen zudem über einen gemeinsamen Server laufen, wodurch ungewöhnliche Quoten-Ausschläge, die auf Wettmanipulationen hindeuten, verfolgt werden könnten. In der Wettbranche steht man der Ausgabe von Lizenzen positiv gegenüber, will aber nur eine Abgabe von fünf Prozent des Umsatzes zahlen. Der deutsche Lotto- und Totoblock kämpft dagegen für den Erhalt des Monopols. „Das Urteil bedeutet: Entweder überall wird liberalisiert oder das Monopol gilt für alles“, sagt Hans-Wilhelm Forstner, Vizepräsident der Lotterieverwaltung Bayern. Eine Teilregulierung für Sportwetten sei vom Urteil nicht gedeckt. „Hier irrt der deutsche Sport“, meint Forstner.

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