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Bizarre Entwicklung am Strommarkt: Die Preise für Strom sind im Großhandel 2009 drastisch gesunken. Private Kunden zahlen trotzdem mehr.

 

 

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat die Stromkonzerne wegen ihrer Preise für Privathaushalte kritisiert. "Der Wettbewerb funktioniert nicht. Strom hätte schon längst billiger werden müssen“, sagte der Energieexperte des Verbandes, Holger Krawinkel, der Zeitung Bild.

Nach zahlreichen Erhöhungen 2009 seien die Preise 2010 nochmals im Schnitt um sechs Prozent angehoben worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf das Vergleichsportal Verivox.

Er verwies dabei auf die Strom-Großhandelspreise, die an der Energiebörse in Leipzig seit dem vergangenen Jahr im Schnitt um 40 Prozent gesunken seien.

Würde es einen funktionierenden Wettbewerb geben, müsste der Strom bis Jahresmitte um zehn Prozent beim Kunden billiger werden. In ähnlicher Größenordnung hatten im vergangenen Jahr die Preise für die Industriekunden nachgegeben.

"Verbraucher sollten den Anbietern endlich massiv die rote Karte zeigen und zu billigeren Versorgern wechseln", wurde Krawinkel zitiert.

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