Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Respekt vor der Umwelt soll die grüne Farbe signalisieren: Der Bulettenbrater hübscht nicht nur sein Firmenschild auf, sondern auch sein Image. Zudem geht McDonald's auf Expansionskurs - mit Kaffee.

 

 

Die McDonald's-Restaurants in Deutschland werden im äußeren Erscheinungsbild von der Farbe Rot auf Grün umgestellt. Während bisher der gelbe Firmenlogobuchstabe M auf einem roten Hintergrund an den Restaurants prangte, wird bei Neueröffnungen jetzt ein grüner Hintergrund eingesetzt.

"Nach dem weitgehenden Abschluss der Umbauten und Modernisierungen der Restaurants im Innenbereich kommt nunmehr die Außengestaltung dran, mit viel Grün statt Rot", sagte Holger Beeck, Vizechef McDonald's Deutschland, der FTD. Der Farbwechsel sei auch als Bekenntnis und Respekt vor der Umwelt zu werten.

Die Deutschlandtochter von McDonald's gilt im US-Konzern als Vorreiter für Neuerungen, etwa im Design oder beim Produktangebot. So wurde das erste McCafé zwar bereits 1993 in Australien eröffnet. Das Konzept wurde aber in Deutschland flächendeckend umgesetzt. Von den rund 1350 deutschen McDonald's-Restaurants haben inzwischen 612 ein integriertes McCafé.

Als einer der ersten Umbauten im neuen Erscheinungsbild wurde jetzt am Münchner Flughafen ein 1,4 Mio. Euro teures sogenanntes Flagship-Restaurant in Betrieb genommen. Beeck kündigte an, dass der Konzern verstärkt Restaurants in Toplagen eröffnen will. "Wir gehen dahin, wo die Menschen sind." Nach insgesamt 42 Neueröffnungen in diesem Jahr seien 2010 wiederum rund 40 Neueröffnungen vorgesehen.

2010 wird es in Deutschland erstmals auch ein eigenständiges McCafé als Pilotprojekt geben, sagte Beeck. Dort sollen dann ebenfalls neue Angebote getestet werden. Derzeit gibt es weltweit nur zwei eigenständige McCafés in Australien. Verstärkt würden Restaurants auch 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche geöffnet. Derzeit sind es 22 Prozent.

McDonald's Deutschland sei es trotz Wirtschaftskrise gelungen, den Umsatz im Jahresverlauf 2009 zu steigern, selbst ohne die Effekte aus den Neueröffnungen, sagte Beeck. "Wir waren auf die Krise gut vorbereitet", erklärte er. Die Zahl der Gäste (2008: 942 Millionen) sei noch stärker als der Umsatz gewachsen. Bei den geplanten Neueröffnungen habe das Unternehmen "keine Angst, in Toplagen zu gehen". Selbst wenn dort die Mieten oder Grundstücksprise höher seien, solle dies nicht zulasten des Ertrags gehen.

SeitenURL :
Qr Code