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Im ersten Halbjahr 2009 wies Firefox die meisten Fehler und Lecks auf. Im Gegensatz zu anderen Herstellern legt Entwickler Mozilla seine Fehler aber immer offen. Insgesamt nimmt die Sicherheit bei Browsern zu.

Eine Studie des Sicherheitsunternehmens Cenzic hat ergeben, dass der Webbrowser Firefox mit 44 Prozent die meisten Sicherheitslecks und Fehler im ersten Halbjahr 2009 aufwies. Auf Platz zwei landete Apples Safari mit 35 Prozent, der Internet Explorer (IE) wurde mit 15 Prozent Dritter. Die restlichen sechs Prozent konnte Opera für sich verbuchen. In einem Interview mit Computerworld erklärte Cenzics Technikchef Lars Ewe, dass man verschiedenste Datenbanken nach bekannten Fehlern abgesucht hatte, um die Liste zu erstellen. Ein Grund für das schlechte Abschneiden des Firefox ist die riesige Anzahl an Erweiterungen ("Add-Ons"). Diese werden oft nicht ausreichend auf ihre Sicherheit getestet.

Firefox-Entwickler legt Fehler offen

Gleichzeitig betont Ewe, dass das nicht bedeute, dass Firefox der unsicherste Browser sei. Er selbst benutze den Browser von Entwickler Mozilla und bemerkt, dass die Firma üblicherweise sehr rasch auf Fehler reagiere. Mozilla selbst verteidigt die hohe Anzahl an bekannten Fehlern damit, dass der Quellcode des Browsers frei zugänglich sei und dadurch Fehler nicht versteckt werden. Microsoft und Apple gehen hier einen anderen Weg.

Sicherheit ist gestiegen

Trotz der hohen Anzahl an Fehlern sei die Browsersicherheit in den letzten Jahren gestiegen, argumentiert Ewe. Die "Top 10" der gefährlichsten Sicherheitslecks sind immer noch in Server-Software zu finden und nicht in Webbrowsern, was auch der Bericht aussagt, der als PDF-Datei zum Download bereit steht. Im zweiten Halbjahr 2008 hatte übrigens noch der Internet Explorer die Nase vorn bei der Anzahl der Fehler. Auch dieser Bericht ist kostenlos als Download erhältlich.

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