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Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im April überraschend deutlich eingetrübt.

 

Der ifo-Geschäftsklimaindex sei von 104,8 Punkten im Vormonat auf 102,4 Punkte gefallen, teilte das ifo Institut mit. Das ifo-Geschäftsklima ist der wichtigste Frühindikator für Deutschland. 

 

Von Experten befragte Volkswirte hatten hingegen im April einen leichten Rückgang auf 104,3 Punkte erwartet. Die Stimmung trübte sich sowohl bei den Erwartungen als auch bei der Lagebeurteilung stärker als erwartet ein.

Die Einschätzung der Geschäftslage sank von 111,5 Punkten im Vormonat auf 108,4 Punkte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 111,0 Punkte gerechnet. Die Geschäftserwartungen fielen von 98,4 Punkten im Vormonat auf 96,8 Punkte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 98,0 Punkte gerechnet.

"Nach dem Zwischenhoch zu Jahresanfang 2008 sprechen die neuen Umfrageergebnisse für eine langsamere Gangart der Konjunktur", sagte der Präsident des ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn. "Die bremsenden Einflüsse, die seit Mitte 2007 sichtbar waren, haben wieder die Oberhand gewonnen."

Das ifo-Geschäftsklima basiert auf rund 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels. Die Unternehmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen.

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