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Im Oktober 2001 erschienen, folgte bereits im September 2002 das Service Pack 1 für Windows XP, das eine Downloadgröße von 140 MB hatte und zunächst einmal alle bis dahin erschienenen Sicherheitsupdates enthielt.

Das Service Pack 1 brachte aber auch eine neue Funktion mit, mit der Microsoft seinerzeit versuchte, die Kritiker zu beschwichtigen und Kartellauflagen zu erfüllen: Die Funktion "Programmzugriff und -standards" mit der der Anwender festlegen kann, welchen Browser, Mailprogramm, Mediaplayer und Instant-Messenger er verwenden möchte. Zwar blieb der Internet Explorer eng mit dem Betriebssystem verflochten und ließ sich nicht deinstallieren, aber immerhin war es neuerdings möglich, den Windows Media Player und/oder den Windows Messenger vom System zu entfernen.

Microsoft hatte Windows XP ursprünglich ohne eine Java-Unterstützung ausgeliefert. Mit dem Service Pack 1 wurde dies durch die darin enthaltene "Microsoft Virtual Machine" geändert. Ebenfalls neu war die Unterstützung von USB 2.0-Geräten, für die vor dem Service Pack 1 noch Hardware-Treiber von Herstellern erforderlich waren. Außerdem wurden nach der Installation des SP1 standardmäßig auch Festplatten unterstützt, die eine Speicherkapazität von über 137 GB besaßen. 

 

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