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Fast drei Jahre nahm sich Microsoft Zeit mit der Entwicklung des Service Pack 2 für Windows XP. Windows XP war in der Zeit enorm in die Kritik geraten, weil die Sicherheit des Betriebssystems zu wünschen übrig ließ. Schließlich sorgte diese Kritik für ein Umdenken bei Microsoft und das Unternehmen beschloss, das Thema Sicherheit offensiver anzupacken und mit dem Service Pack 2 für Windows XP für mehr Sicherheit zu sorgen.

Das Ergebnis dieser Bemühungen erschien in Form des Service Pack 2 Anfang August 2004. Das zweite Service Pack war vollgepackt mit Neuerungen und Verbesserungen im Bereich Sicherheit.

So wurde dem Betriebssystem das neue Sicherheitscenter hinzugefügt, dass dem Anwender eine kompakte Oberfläche bot, über die er die Sicherheitseinstellungen des Betriebssystems überprüfen konnte. Seitdem kann mit einem Blick der Status des Antiviren-Programms und der in Windows integrierten Firewall überprüft werden.

Letztere, die "Windows Firewall", war ebenfalls neu und nach der Installation des Service Pack 2 standardmäßig aktiviert. Die neue Firewall sollte Angriffe von außen abwehren und sicherte die Ports ab. Dennoch gab es auch Kritik an dieser neuen Sicherheitsfunktion, weil installierte Programme ungehindert nach außen kommunizieren konnten. Außerdem sorgte die neue Funktion bei diversen Programmen zunächst für Kompatibilitätsprobleme, die die Entwickler der Applikationen mit Updates aus der Welt schaffen mussten.

Verbessert wurde auch Windows Update, das in der neuen Version eine neue Übertragungstechnologie (Bit-zu-Bit-Vergleichsverfahren) und dadurch die Downloadgröße der Patches verringert werden konnte. Microsoft fügte dem Betriebssystem außerdem die neue Funktion "Automatische Updates" hinzu, durch die Anwender bequemer an neue Updates gelangen konnten.

Dem Internet Explorer spendierte Microsoft einen Popup-Blocker und eine verbesserte Verwaltung von IE-Addons. Zugleich wurde auch eine neue, kontrovers diskutierte Funktion integriert: Ausführbare Dateien, die als Download über den Internet Explorer, oder als Anhang auf die (NTFS-)Festplatte gelangten, wurden fortan markiert und beim Aufruf dieser Dateien erschien ein Warnhinweis.

 

 

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