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Wie die Surfspione arbeiten

  • Das Schnüffelsystem zapft den Internetverkehr des Providerkunden an. Es gibt jedem Rechner eine Nummer. Unter dieser Nummer werden die Surfdaten abgespeichert.
  • Providerkunden nutzen Suchmaschinen, besuchen Webseiten und Online-Shops. Die Inhalte der besuchten Webseiten werden vom Schnüffelsystem nach Schlüsselworten (z. B. "Autos" oder "Neuwagen") abgesucht.
  • Wird ein Schlüsselwort gefunden, wird es im Profil des Nutzers vermerkt. Nach und nach entsteht ein facettenreiches Interessenprofil.


Anhand seines Profils wird der Nutzer mit passgenauer Werbung versorgt. Und das geht so:

  • Firmen wie Front Porch oder Phorm mieten Werbeplatz etwa auf einem beliebten Reiseportal. Normalerweise gibt es hier nur Werbung, die zur Seite passt: meist Anzeigen von Hotels oder Reiseveranstaltern.
  • Aufgrund des Interessenprofils weiß man, dass sich ein Surfer zurzeit besonders für Neuwagen interessieren könnte. Sobald er das Portal besucht, wird automatisch eine Autowerbung eingeblendet.


Das Neue an diesem System: Werbung wird nicht mehr nach den Inhalten einer Webseite, sondern nach den Interessen des Surfers geschaltet.

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