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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich mit Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt.

 

 

Demnach erkennt Hoyzer einen Schadensersatzbetrag gegenüber dem DFB in Höhe von 750.000 Euro an. Insgesamt muss der frühere Referee allerdings nur 126.000 Euro in Raten von 700 Euro monatlich über einen Zeitraum von 15 Jahren an den DFB zahlen, der das Geld für soziale Zwecke zur Verfügung stellen wird. Nach Ablauf der 15-Jahres-Frist will der Verband auf den "Rest" des Schadenersatzes verzichten, sofern Hoyzer stets pünktlich gezahlt und auch die übrigen Punkte des Vergleichs penibel eingehalten hat.

Neue Lebensperspektive

"Ich bin zufrieden, dass das Verfahren so abgeschlossen werden kann. Dem DFB blieb als gemeinnützigem Verband keine andere Wahl, als seine berechtigten Schadensersatzforderungen zu stellen, weil Herr Hoyzer seinerzeit gezielt manipuliert hat und damit unserem Verband neben dem Imageschaden auch erheblichen wirtschaftlichen Schaden zugefügt hat", erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger: "Der Vergleich und der Verzicht auf Geltendmachung unserer möglicherweise höheren Schadensersatzansprüche ist auch Ausdruck unserer Haltung, dass wir Robert Hoyzer nach Verbüßung seiner Haftstrafe eine Chance für seinen weiteren Lebensweg eröffnen möchten."

Auch Hoyzers Anwalt Thomas Hermes unterstrich in einer Pressemitteilung diesen Punkt: "Herr Hoyzer hat dem Ergebnis zugestimmt, um für die Zeit nach der Haftentlassung eine Lebensperspektive zu besitzen."

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