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Ein paar Klicks und schon "steht" der Google-Nutzer vor einer US-Kaserne und sieht genau, wo Wachen und Kontrollpunkte sind. Das wurde dem Pentagon zu viel.

 

Google musste nun die Fotos von Militärbasen aus seinem Straßenkarten-Dienst löschen.

 

Das bestätigten das Verteidigungsministerium und ein Unternehmenssprecher am Donnerstag.

"Der Dienst zeigt wirklich, wo all die Wachposten sind. Er zeigt, wie die Barrieren hoch und runter fahren", sagte General Rene Renuart vom US-Verteidigungsministerium. "Ich denke, das ist ein echtes Sicherheitsrisiko für unsere Militäreinrichtungen." Die Armee habe Google-Mitarbeitern nun verboten, auf dem Gelände von Kasernen Aufnahmen zu machen.
Dienst umstritten

Konzernsprecher Larry Yu erklärte hingegen, die Mitarbeiter sollten nur Ansichten aufnehmen, die von öffentlichen Straßen zu sehen seien. "Es verstößt gegen Googles Richtlinien, dass ein Fahrer Zugang zu einem Stützpunkt verlangt."

Im Rahmen des Dienstes Google Maps zeigt das Internetunternehmen Straßenansichten aus 30 US-Städten. Die Nutzer können mit der Maus durch die Orte fahren und den Blick um 360 Grad schwenken. Der Dienst ist auch aus Datenschutzgründen umstritten

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