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Deutschlands Arbeitnehmer haben 2007 im Schnitt höhere Bruttolöhne erhalten als in den Vorjahren.

 

Allerdings fraß die Inflation die Lohnerhöhung wieder auf, so dass real erneut weniger übrig blieb. Es war das vierte Minus-Jahr in Folge.

 

Wiesbaden - Die durchschnittlichen Bruttoverdienste deutscher Arbeitnehmer sind im vergangenen Jahr gegenüber 2006 um 1,4 Prozent auf 27.083 Euro gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Da die allgemeine Preissteigerung im Jahr 2007 jedoch 2,2 Prozent betrug, blieb den Bürgern erneut real weniger Geld - seit 2003 ist die jährliche Inflation höher als der durchschnittliche Lohnzuwachs.

Allein die Tariflöhne hätten sich nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank 2007 um 1,3 Prozent erhöht. Der im Vergleich zur Tariflohnentwicklung leicht stärkere Anstieg der Durchschnittsverdienste sei vor allem auf den sinkenden Anteil der sogenannte marginal Beschäftigten, wie etwa "Ein-Euro-Jobber" zurückzuführen.

Der niedrige Verdienst dieser Beschäftigtengruppe beeinflusst die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Durchschnittsverdienste nach Angaben der Statistiker spürbar. Seit 2003 seien die Entgelte aller Arbeitnehmer um 3,2 Prozent gestiegen. Ohne den Effekt der marginal Beschäftigten ergebe sich allerdings ein Anstieg von 5,5 Prozent. 

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