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Der Waschmittel- und Klebstoffhersteller Henkel baut trotz guter Zahlen im Geschäftsjahr 2007 weltweit mehrere Tausend Arbeitsplätze ab.

 

Der Düsseldorfer Konzern gab am Mittwoch bei seiner Bilanzvorlage ein Sparprogramm bekannt, mit dem die Kosten um 150 Millionen Euro gesenkt werden sollen. Dabei gebe es keine regionalen Schwerpunkte. Henkel beschäftigt weltweit gut 52 000 Mitarbeiter, davon in Deutschland rund 10 000 Mitarbeiter.

Der scheidende Konzernchef Ulrich Lehner, der zum letzten Mal die Henkel-Bilanz vorlegt, verwies auf deutlich steigende Rohstoffkosten. Mit dem Sparprogramm wolle der Düsseldorfer Konzern frühzeitig auf Veränderungen in den Märkten reagieren. Der Arbeitsplatzabbau solle sozialverträglich erfolgen. Die volle Höhe der Einsparungen soll den Angaben zufolge ab dem Jahr 2011 greifen.

Angesichts steigender Rohstoffkosten tut sich Henkel bereits seit längerem schwer, das selbst gesteckte Renditeziel von zwölf Prozent bis Ende 2008 zu erreichen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 stieg die Umsatzrendite von 10,2 auf 10,3 Prozent nur leicht.

Glänzende Jahreszahlen

Henkel erzielte 2007 einen kräftigen Gewinnanstieg. Der Jahresüberschuss nahm um acht Prozent auf 941 Millionen Euro zu. Der Umsatz stieg um 2,6 Prozent auf gut 13 Milliarden Euro. Für das vergangene Geschäftsjahr schlägt Henkel eine Dividende für Vorzugsaktien von 53 Cent und 51 Cent für Stammaktien vor. Darüber entscheidet die Hauptversammlung Mitte April. Dann tritt Lehner aus Altersgründen ab. Sein Nachfolger wird Lehners bisheriger Stellvertreter, der gebürtige Däne Kasper Rorsted.

 

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