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Die Welle von Massenentlassungen in Deutschland hat nun offenbar auch die Automobilbranche erreicht. Der BWM-Konzern teilte am Mittwoch mit, daß er die Streichung von 8100 Stellen plant.

 

Darunter 5000 Leiharbeiter und 2500 Beschäftigte der Stammbelegschaft. Zuvor hatten bereits Siemens, Pin und Henkel Stellenstreichungen verkündet.

 

Die Ankündigung von BMW kommt nicht unerwartet. Bereits vor Weihnachten hatte das Unternehmen Stellenstreichungen angedeutet, jedoch noch keine konkrete Zahl genannt. Grund für die Entscheidung ist laut Zeitungseinschätzungen u.a. der ungünstige Wechselkurs zwischen Euro und Dollar. So sind weitere Entlassungen nicht ausgeschlossen, sollte der Euro, wie zuletzt, weiter an Stärke zunehmen. Zudem forderte das Unternehmen jedoch auch erneute Effizienzsteigerungen der Mitarbeiter.

Bereits zu Beginn der Woche hatte der Siemens-Konzern einen deutlichen Stellenabbau bekannt gegeben. Demnach könnten offenbar bis zu 6000 Stellen wegfallen, darunter mehrere Tausend in Deutschland. Auch der Gerätehersteller Henkel kündigte am Mittwoch Stellenstreichungen an – 2500 Beschäftigte könnten davon betroffen sein.

Eventuell Entlassungen „in größerem Ausmaß“ kündigte zudem der Postdienstleister Pin an. Ende Februar läufte das Insolvenzgeld für mehrere im Dezember in Insolvenz geschickte Regionalgesellschaften aus. Die Pin AG war in Bedrängnis geraten, nachdem sich der Axel Springer Verlag nach Verkündigung des Post-Mindestlohnes aus der Unternehmen zurückgezogen hatte. Ob der Mindestlohn ursächlich für die wirtschaftliche Schieflage bei Pin ist, bleibt jedoch umstritten. 

 

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