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Nun ist es offiziell, der Vorstand hat es bestàtigt: der deutsche Konzern Siemsns will in der verlustreichen Telekommunikations-Sparte SEN 6.800 Stellen kürzen.

 

Allein in Deutschland sollen bis zu 2.000 Stellen wegfallen, weitere 1.200 durch Verkäufe und Partnerschaften abgespalten werden.

 

Die zum Verkauf stehende Sparte Siemens Enterprise Communications hat weltweit noch 17.500 Angestellte. Erst Anfang Februar hatte die WestLB angekündigt, bis 2010 1.500 Stellen streichen zu wollen. Nokia schließt bis Mitte des Jahres das Werk in Bochum, wodurch 2.300 Jobs wegfallen und die Edel-Schmiede BMW spielt mit im Streich-Konzert: Dort sind es 8.000 Stellen. Die Ursachen der Kürzungen sind unterschiedlich: Die Düsseldorfer Geschäftsbank hatte im vergangenen Jahr Milliardenverluste gemacht, bei Siemens scheint man den Branchenwandel verschlafen zu haben, bei BMW ist die Rendite zu schwach und Nokia hat einen billigeren Standort gefunden. Die Folgen für die Menschen aber sind die gleichen. 

 

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