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Hinzu kommt, dass ein Viertel der Unternehmen angibt, bei Bewerbern nicht bekannt genug zu sein. "Dies zeigt ein Vermittlungsproblem zwischen den Unternehmen und den potenziellen Bewerbern", analysiert Christian Pott, Standortleiter Fischer Appelt Kommunikation Stuttgart, das Ergebnis. "Vor diesem Hintergrund spielt die Verzahnung von Unternehmenskommunikation und Personalmarketing eine wichtige Rolle."

 

Die Umfrage zeigt, dass Public Relations (PR) und Öffentlichkeitsarbeit im Vergleich zu klassischen Maßnahmen wie Stellenanzeigen oder die Bindung von Studenten durch Praktika und Diplomarbeiten eher selten genutzt wird: Nur etwa jedes dritte Unternehmen bindet PR-Mitarbeiter regelmäßig in seine Recruitment-Maßnahmen ein.

Um insgesamt dem steigenden Mangel an Spezialisten entgegenzuwirken, engagieren sich die Firmen zunehmend selbst für die Ausbildung von Fachkräften. Statt sich mit ihren Personalsorgen auf das Arbeitsamt zu verlassen - nur 8 Prozent der Befragten tun dies - übernehmen sie selbst Verantwortung: Mehr als zwei Drittel nimmt die Ausbildung von neuen Mitarbeitern zu Fachkräften selbst in die Hand.

Ebenso häufig nutzen die Unternehmen Kooperationen mit Universitäten und Ausbildungsstätten, um so Fachkräfte frühzeitig an das Unternehmen zu binden. Etwa jede zweite Firma (54,6 Prozent) setzt zudem verstärkt auf die Weiterbildung bestehender Arbeitnehmer. 

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