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Der Ölpreis ist an der New Yorker Rohstoffbörse erstmals seit dem 3. Januar wieder auf mehr als 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) gestiegen.

In der Spitze kostete ein Fass der US-Sorte WTI zur Auslieferung im März exakt 100,10 Dollar, dem höchsten Preis jemals.

Erstmals schloss der Handel auch über 100 Dollar. Bislang hatte der Preis die Marke nur kurz überwunden und war vor der offiziellen Preisfestsetzung zum Ende der Sitzung wieder gesunken. Im weiteren elektronischen Handel gab der Ölpreis wieder etwas nach.

Als Gründe nannten Experten Sorgen über Versorgungsengpässe und den schwachen Dollar. Angeheizt wurden die Sorgen durch Spannungen zwischen den USA und dem wichtigen Ölexporteur Venezuela. Für zusätzlichen Druck sorgten Spekulationen, die Opec könnte ihre Produktion im kommenden Monat drosseln. Zudem hatte eine Explosion eine Raffinerie im US-Bundesstaat Texas lahmgelegt. Dort werden täglich 67.000 Barrel verarbeitet.

Im Jahr 2007 war der Ölpreis um 57 Prozent gestiegen und hatte am 21. November mit 99,29 Dollar auf Rekordhöhe geschlossen. Der Ölpreis wird seit Jahren vom steigenden weltweiten Verbrauch in die Höhe getrieben. Vor allem Chinas bommende Wirtschaft hat einen hohen Ölbedarf. Gleichzeitig stützen viele geopolitische Sorgen den hohen Ölpreis: Spannungen zwischen dem Westen und dem Groß-Förderer Iran, Unruhen und Attentate im ölreichen Irak, Rebellenangriffe auf Pumpanlagen in Nigeria.

 

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