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Gespräche mit Signal Iduna fortgeschritten.

 

 

Die Angebote der Discounter werden immer bunter: Aldi Nord und Aldi Süd wollen künftig auch Versicherungen anbieten. In den 4000 Märkten sollen Kunden neben Lebensmitteln auch Haftpflicht-, Unfall-, Hausrat- oder Reiseversicherungen kaufen können.

Dies berichtet die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Versicherungskreise. Aldi will demnach mit der Dortmunder Signal Iduna kooperieren. Die Verhandlungen seien weit fortgeschritten, hieß es. Die Unternehmen kooperieren bereits jetzt. Signal Iduna - mit 4,6 Milliarden Euro Prämie einer der zehn größten Personenversicherer - deckt seit Jahren den Fuhrpark und andere Risiken bei Aldi Nord.

Neue Vertriebswege gesucht

Im heftig umkämpften Markt um Privatkunden suchen die Versicherer zunehmend neue Verkaufskanäle. Einzelhändler sind dabei gefragt, allerdings sind die Erfahrungen gemischt. Die Düsseldorfer Versicherer Arag und Rheinland verkauften in einer auf zehn Tage begrenzten Aktion bis zum vergangenen Wochenende 5000 Stück von ihrer "Deutschland-Rente" über Plus-Märkte. Weniger positiv verlief die Kooperation von Axa und Tchibo, die 2002 begann und von dem Versicherer 2004 beendet wurde. Seitdem arbeitet Tchibo mit der Gothaer-Tochter Asstel. HUK-Coburg scheiterte mit dem Versuch einer Kooperation mit Schlecker. Die Zürich-Tochter DA Direkt arbeitet dagegen recht erfolgreich mit C&A.

 

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